A1-Brücke Leverkusen: Ungereimtheiten und Verzögerungen beim Neubau

Am 18. April 2020 meldete der Kölner Stadtanzeiger, dass es zu großen Verzögerungen bei der Fertigstellung des Neubaus der Leverkusener Rheinbrücke der Autobahn 1 geben wird. Dies ginge aus internen Unterlagen von Straßen.nrw hervor, die der Presse vorliegen würden. Zur Begründung für die Verzögerung hieß es laut Straßen.nrw, es gäbe Mängel in der Verarbeitung der aus China importierten Stahlbauteile. Diese würden nicht den deutschen Qualitätsnormen entsprechen. Der TÜV Rheinland hätte bei allen 22 Bauteilen gravierende Mängel festgestellt.

Zusätzlich sind Asbest- und PCB-Belastungen aufgetreten, über die nicht informiert wurde. Zu den gravierenden Defiziten nicht nur in der Informationspolitik und den drohenden zeitlichen Auswirkungen für den Neubau haben wir eine Stellungnahme der Landesregierung eingefordert.

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