NRW fördert 147 Städtebau-Projekte zur Integration mit 72 Millionen Euro

Pressebild KlockeDie rot-grüne Landesregierung hat Ende vergangenen Jahres beschlossen, neben den bekannten Förderprogrammen im Bereich der Wohnraumförderung auch ein Sonderprogramm im Bereich der Stadtentwicklung aufzulegen, um die Kommunen bei der Integration von Geflüchteten zu unterstützen. Mit dem Sonderprogramm „Hilfen im Städtebau für Kommunen zur Integration von Flüchtlingen“ stellt das Land eine schnelle Hilfe in Höhe von 72 Millionen Euro bereit. Nur drei Monate nach der Ausschreibung wurde heute bekannt, dass 147 Projekte in 100 NRW-Städten und Gemeinden gefördert werden.

Eine Liste der geförderten Projekte, die unter den Bewerbungen von einer unabhängigen Expertenjury ausgewählt wurden, ist hier zu finden.

Viele der bewilligten Vorhaben sind multifunktional nutzbar, sodass die gesamte Stadtgesellschaft profitiert. Die Bezirksregierungen werden bereits kurz nach Ostern Zuwendungsbescheide an die Kommunen verschicken, sodass diese noch im Frühjahr mit der Projektumsetzung beginnen können.

An der Ausschreibung hat sich fast jede zweite NRW-Kommune beteiligt, teilweise sogar mit mehreren kreativen Projekten – insgesamt waren es mehr als 400 Ideen. Das Fördervolumen war fünffach überzeichnet. Gefördert werden sowohl investive Maßnahmen der Daseinsvorsorge wie auch investitionsbegleitende Maßnahmen. Der städtebauliche Bezug besteht entweder in der Einbindung des Projekts in eine städtische Gesamtstrategie, ein integriertes Stadtentwicklungskonzept oder in vergleichbare Planungen.

Wir gratulieren den 100 „Gewinnerkommunen“ von Seiten der Grünen Landtagsfraktion herzlich und freuen uns, von Landesseite die Kommunen weiter zu unterstützen.

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld

Mit der Nutzung dieses Formulars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten durch diese Website einverstanden. Weiteres entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung.

Verwandte Artikel