Mit bunter Vielfalt gegen Homophobie

IDAHOT_2014

Am 17. Mai setzten die Kölner Bürgerinnen und Bürger ein klares Zeichen gegen Homo- und Transphobie. Zum International Day Against Homo- and Transphobia (IDAHOT) versammelten sich über 500 Menschen auf dem Roncalliplatz vor dem Kölner Dom. Der Tag erinnert an den 17.05. 1990, an dem die Weltgesundheitsorganisation WHO beschloss Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel der Krankheiten zu streichen. In Deutschland kann noch ein anderer Zusammenhang mit der Zahlenkombination hergestellt werden: Der §175 StGB stand lange für die strafrechtliche, systematische Verfolgung und Verurteilung von männlichen Homosexuellen von der Kaiserzeit, über das NS-Regime bis in die Bundesrepublik.

Mit bunten Luftballons und einer Karte mit einer Botschaft gegen Homo- und Transphobie, die sich zeitgleich in den Himmel erhoben, wurde es zu einer wirksamen Aktion für mehr Vielfalt. Passend zur anstehenden Europawahl wurde auch der Blick auf europäische Länder gelegt, in denen Schwule, Lesben, Bi- Trans- und Intersexuelle (LSBTI) immer noch diskriminiert werden. Dass auch die Große Koalition in der Berlin die europäischen Antidiskriminierungsstandarts blockiert, macht es um so deutlicher, dass nur mit starken GRÜNEN hier eine Änderungen erwirkt werden kann.

Ein Video des Kölner-Stadtanzeigers zu der Aktion [hier]

Foto (v.l.n.r.): Andrea Asch MdL, Volker Beck MdB, Sven Lehmann, Arndt Klocke MdL, Svenja Rabenstein, Max Christian Derichsweiler (im Hintergrund)

 

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