PM Klocke: Grüne fordern Radabstell-Möglichkeiten am Hauptbahnhof – “Tagtägliche Situation am Breslauer Platz untragbar”

Zum Rad-Chaos an der neuen KVB-Station „Breslauer Platz“ erklärt der verkehrspolitische Sprecher der Grünen, Arndt Klocke, bisheriger Landtags-Abgeordneter und Kölner Landtags-Kandidat: 

„Die Umgestaltet des Breslauer Platzes ist weitestgehend abgeschlossen. Versäumt wurde jedoch das Anbringen von ausreichenden Radabstell-Möglichkeiten. Dies führt tagtäglich dazu, dass die Pendlerinnen und Pendler ihre Räder an den umliegenden Begrenzungspfosten, Schildern und am Geländer der kompletten Station anschließen müssen. Mittlerweile ist der Platz um die Station tagtäglich völlig mit Rädern zugestellt. Die Kölner Radstation in den Bahnbögen ist für viele keine Alternative. Sie ist zu klein, nicht NutzerInnen-freundlich und zu abgelegen. Bei der Neugestaltung des Platzes hätte eine Radstation nach Vorbild der Stadt Münster angelegt werden müssen, um an diesem zentralen Verkehrsknoten nur halbwegs den heutigen Bedarf an Rad-Abstellmöglichkeiten zu schaffen. Das Fahrrad boomt derzeit wie nie zuvor, die Verkaufs- und NutzerInnenzahlen steigen ständig. Am Breslauer Platz ist nun dringend Abhilfe notwendig. Die Stadtverwaltung sollte ihren rührigen Radbeauftragten dabei unterstützen, an der Stelle wenigstens zügig mobile Abstellanlagen zu installieren. Stadtweit braucht es eine Offensive für mehr Radstellplätze. Auch an anderen Orten, wie beispielsweise am Ehrenfelder S-Bahnhof fehlen ausreichend Möglichkeiten. Ein von den Grünen initiierter Beschluss der Bezirksvertretung gehört umgesetzt.“

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