Ausverkauftes Grünes Kino “KRIEGERIN”

 

Mit dem aktuellen Film “KRIEGERIN” setzte sich das „Grüne Kino“ mit Frauen in der rechtsextremen Szene auseinander: Das Leben der 20-jährigen Marisa im ländlichen Ostdeutschland  ist geprägt von Gewalt und Hass gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund und jüdischem Glauben sowie der Polizei. Durch ihr Weltbild findet sie Anschluss in einer rechtsextremen Clique.

Im Anschluss diskutierte der grüne NRW-Landtagsabgeordnete Arndt Klocke mit seiner Kollegin Verena Schäffer, Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus der grünen Landtagsfraktion, und der Referentin Isolde Aigner über rechtsextreme Frauen, ihre Einstiegsgründe in die Szene, ihre Funktionen und welche Gefahr von ihnen ausgehen.

In der ausverkauften „Filmpalette“ beteiligten sich viele Gäste mit Fragen und Kommentaren an der Diskussion über Rechtsextremismus in NRW: In NRW gibt es eine steigende Gewaltbereitschaft in der extremen Rechten gegenüber Menschen, die nicht in das Weltbild der Neonazis passen. Mädchen und Frauen werden verstärkt in der rechtsextremen Szene aktiv, in der sich in einem Spannungsverhältnis zwischen ideologisch geprägten Rollenbildern als „Hüterinnen der Volksgemeinschaft“ und dem Anspruch auf Teilhabe bewegen. Insgesamt müssen Frauen und deren Rolle in der extremen Rechten stärker untersucht werden, auch um eine genderreflektierte Rechtsextremismusprävention betreiben zu können.

Foto (v.l.n.r.): Arndt Klocke MdL, Verena Schäffer MdL nach der Veranstaltung im Programm-Kino „Filmpalette“

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