PM: Lärmbelastung in NRW – Lärmschutz an Autobahnen ausbauen

Anlässlich der Anhörung des Verkehrsausschusses zum Thema Lärmschutz an Autobahnen erklärt Arndt Klocke MdL, verkehrspolitischer Sprecher:

„Lärm ist eines der zentralen Umweltprobleme unserer mobilen Gesellschaft. Die Waren sollen morgens frisch im Regal liegen, aber über die Folgen des Lärms von der Produktion ins Regal wird kaum geredet. Die Lärmbelastung in NRW, insbesondere in den Ballungsräumen, liegt  im Vergleich zu anderen Bundesländern deutlich höher. Es ist irritierend, wenn in einigen Stellungnahmen zur Anhörung von der Unbezahlbarkeit des Lärmschutzes gesprochen wird. Mobilität ist gesellschaftlich gewünscht, also müssen wir als Gesellschaft auch für einen hinreichenden Lärm- und Gesundheitsschutz sorgen.

Angesichts der Prognose, dass mit Flüsterasphalt der Lärm um bis zu zehn Dezibel (dB(A)) gesenkt werden kann, sehen wir uns auf dem richtigen Weg. Im Koalitionsvertrag ist der deutliche Vorrang der Instandhaltung des Straßennetzes vor Neubaumaßnahmen festgeschrieben. Dies gibt uns die Möglichkeit, beim Thema Lärmschutz deutlich voran zu kommen. Damit haben die Lärmbetroffenen auf jeden Fall die Aussicht auf Besserung, auch wenn sie kaum sofort erfolgen wird.  An einigen Autobahn-Teilstücken wurden entsprechende Maßnahmen durch die neue Landesregierung bereits auf den Weg gebracht, so an der A3 in Höhe Erkrath und an der Fleher Brücke in Düsseldorf“.

Weitere Informationen: Der Autobahnlärm ist Thema der Woche auf der offiziellen Landtagshomepage

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