Besuch der Häfen und Güterverkehr Köln AG

Häfen Köln Arndt Klocke

Diskussionen, Gespräche und der Blick hinter die Kulissen: Am Mittwoch besuchte ich den Kölner Hafen. Ein Highlight: Vom Containerkran auf einen großen Teil meines Wahlkreises blicken.

Zunächst stand vormittags eine Diskussion mit Experten der HGK über die Voraussetzungen des modernen Schienengüterverkehrs auf der Tagesordnung.

Das Hafenunternehmen hat in den vergangenen Jahren die Liberalisierung des Eisenbahnmarktes genutzt und ist zu einer der größten deutschen Privatbahnen geworden. Besonders interessant bei solchen Besuchen ist es zu erfahren, welche Ansprüche die Menschen und MitarbeiterInnen vor Ort an Verkehrspolitik und Infrastruktur stellen. Die Verbindung der Region mit den niederländischen Seehäfen sowie die Vereinheitlichung europäischer Vorschriften sind schließlich zentrale Themen, die uns auch im Landtag beschäftigen.

Auf der anschließenden Tour durch die Kölner Häfen besuchte ich zum wiederholten Male auch Godorf. Im Juli wird bekanntermaßen die diesbezügliche Bürgerbefragung zum Ausbau stattfinden. Wir Kölner Grünen lehnen das Projekt ab.

Im Hafen Niehl I ging es dann auf einen Containerkran. Im Kölner Norden schlägt die HGK gemeinsam mit ihren Partnern unter anderem mehr als eine halbe Million Container-Einheiten um.

Letztlich ist mir durch den Besuch noch klarer geworden: Wir brauchen vor allem die Verkehrsträger Schiene und Wasser, wenn wir die vorhergesagte Entwicklung im Güterverkehr in NRW sinnvoll steuern wollen. Und Köln von oben ist immer einen Blick wert!

Infos zum Unternehmen:

Die Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) ist eine Tochtergesellschaft unter dem Dach des Stadtwerke-Konzerns Köln. Mit vier Frachtumschlaghäfen ist die HGK der zweitgrößte Binnenhafenbetreibe Deutschlands; mit 66 Diesel- und Elektrolokomotiven, etwa 670 Güterwagen, rund 100 Kilometer eigener Gleise sowie 66 Gleisanschlüssen gehört die HGK zu den größten deutschen Eisenbahngüter-Verkehrsunternehmen. 2010 machte die HGK mit 631 Mitarbeitern rund als 110 Millionen Euro Umsatz.

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