“Determiniertes Biologieverständnis abgelegt”

Ein ganz anderes Genre beim “Grünen Kino mit Arndt Klocke”: Gezeigt wurde der neue Film “DREI” von Tom Tykwer (“Lola rennt” / “Das Parfum”) in einem vollen Kinosaaal des Cinenovas in Köln-Ehrenfeld. Die Dreiecksgeschichte hatte eine vielzahl von Facetten und Bereiche, die im Leben der Protagonisten beleuchtet wurden: Künstliche Befruchtung, Sterbehilfe, Krebs, Fußball und mehr. Aber Tykwer hat es (wiedermal) geschafft alles zu vereinen und in den Focus die Orientierung bzw. oft Orientierungslosigkeit von Menschen zu stellen und dabei ihren Alltag so “normal” darzustellen, dass es absurd und lustig wirkt. Eine besondere Stellung nimmt hier die sexuelle Orientierung der Menschen ein, die sich in einer heterosexuell-dominierten Welt befinden. Aber gibt es nicht mehr als schwarz?

Dies stellten nicht nur die Protagonisten des Films fest, sondern auch die anschließenden Diskutanten der Bisexuellen-Gruppe “Uferlos” und der Sonderpädagoge und Sprecher der LAG Queer René Baumann zusammen mit Arndt Klocke. Sexualität ist vielseitig und es gibt vielfältige Lebensweisen, die daraus resultieren. Es wurde deutlich, dass es andere Farbschattierung häufiger existieren, als es unser “determiniertes Biologieverständnis” (-Filmzitat-) manchmal zulässt.

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