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Vita

Werdegang 

Arndt Klocke wuchs in Vlotho im Kreis Herford auf. Als Schülersprecher engagierte er sich an seiner Schule für Umwelt- und Menschenrechtsthemen und unterstützt seitdem die Arbeit von Greenpeace und amnesty international. In seiner Schulzeit arbeitete er in der evangelischen Jugendarbeit mit und war regelmäßiger Besucher der Evangelischen Kirchentage. 1990 legte er sein Abitur am Weser-Gymanasium Vlotho ab und begann anschließend seinen Zivildienst in der Schwerbehinderten-Rehabilitation der Johanniter-Ordenhäuser. In Münster studierte er zwischen 1992 und 1998 zunächst auf Lehramt die Fächer Germanistik und Geschichte, später Politikwissenschaften, Soziologie und Pädagogik auf Magister. Arndt Klocke lebt in einer grünen Wohngemeinschaft im Kölner Stadtteil Nippes.

Politisches 

An der Universität engagierte Klocke sich in der Grünen Hochschulgruppe Uni-GAL und wurde im zweiten Semester in das Studierenden-Parlament gewählt. Von 1993-95 arbeitete er als AStA-Referent für die Bereiche Hochschulpolitik, Frieden/Internationales und war Schwulenreferent. In den Jahren 1996-98 war er Sprecher im Kreisvorstand der Grünen/GAL Münster. Klocke wurde im Frühjahr 1998 als Beisitzer für die Themenbereiche Jugend, Hochschule und Anti-Diskriminierung in den achtköpfigen Landesvorstand der Grünen Nordrhein-Westfalen gewählt. Im Jahr darauf übernahm er das Kölner Wahlkreisbüro der Bundestagsabgeordneten und damaligen Grünen Fraktionsvorsitzenden Kerstin Müller. Er engagierte sich im Frühjahr 1999 für die Gründung der Grünen Jugend NRW, dem Jugendverband der Grünen NRW. Nachdem er von 2001 an auch für den Kölner Bundestagsabgeordneten Volker Beck in dessen Kölner Wahlkreisbüro arbeitete, legte er die Tätigkeit für Kerstin Müller 2003 nieder. Im Jahr 2005 kandidierte Klocke als Direkt- und Listenkandidat der Grünen für den Landtag NRW. Er erreichte mit 18,6% im Wahlkreis Köln-Nippes/Ehrenfeld das beste Einzelergebnis seiner Partei in NRW, zog jedoch auf Grund des verschlechterten Gesamtergebnisses der Grünen nicht in den Landtag ein. Im Februar 2006 wurde Klocke auf dem Essener Parteitag zusammen mit der Dortmunderin Daniela Schneckenburger zum Landesvorsitzenden der NRW-Grünen gewählt.

Inhalte 

Schwerpunkte seiner heutigen Arbeit sind Umwelt- und Verbraucherschutzthemen, Hochschul- und Wissenschaftspolitik, Bürgerrechte und Grüne Wirtschaftspolitik. Klocke setzte sich während seines Studiums für eine rechtliche Absicherung eines politischen Mandates für die Studierenschaft und den AStA ein. Er organisierte als AStA-Referent Veranstaltungen und Aktionen gegen den zunehmenden gewalttätigen Rechtsextremismus und unterstützte Schutzwachen vor bedrohten Asylbewerber-Heimen. In den Jahren 1996/97 arbeitete Klocke am "Runden Tisch" der Stadt Münster (Westfalen) mit, der ein umfassendes kommunales Anti-Diskriminierungsprogramm auflegte.

Arndt Klocke warb mit dem LSVD für die Forderung nach Einführung eines Rechtsinstitutes für gleichgeschlechtliche Paare. Am 1. August 2001 war er in Köln bei der ersten Trauzeremonie einer Eingetragenen Partnerschaft anwesend. Im Landesvorstand der Grünen bereitete er die Gründung des Jugendverbandes "Grüne Jugend NRW" im Frühjahr 99 mit vor. In der Debatte um die Zukunft der Studienfinanzierung wandte sich Klocke scharf gegen die Einführung von allgemeinen Studienbühren und warb für das Konzept des Studienkontos. Beim Bundespartei der Grünen in Köln im Dezember 06 unterstützte er den Antrag von Reinhard Loske und anderen "Für einen neuen Realismus in der Ökologiepolitik - Der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen ist die Kernaufgabe der Grünen".